Der gemeindliche Forstbetrieb

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Waldbegehung mit dem Förster Jens Marx

Die Gemeinde Wershofen gehört mit einem Waldbesitz von ca. 400 Hektar zu den größeren Waldbesitzern in der Region.
Der Gemeindewald erstreckt sich im wesentlichen auf die Hänge der Bachtäler des Dreisbachtales im Süden der Ortslage und des Armutsbachtales im Norden der Ortslage und ist dadurch landschaftlich sehr reizvoll gelegen.
Die Baumartenverteilung ist mit überwiegend Eichen und Kiefern in der Südhanglage und Buchen und Fichten in der Nordhanglage den natürlichen Standortgegebenheiten gut angepasst.
Der Laubholzanteil von ca. 70 % ist sehr hoch und spiegelt den naturnahen Zustand des Wershofener Gemeindewaldes wieder. So bietet der Wald auch Lebensraum für seltene Tierarten wie etwa Schwarzstorch und Wildkatze.
Der Wald ist vor allem mit Wanderwegen gut erschlossen und bietet für anspruchsvolle Wanderungen gute Möglichkeiten.
Aber auch wirtschaftlich ist der Gemeindewald von einiger Bedeutung. Jährlich werden etwa 1.900 Festmeter Holz eingeschlagen was etwa 2 Festmeter je Einwohner entspricht und noch deutlich unter dem jährlichen Holzzuwachs von ca. 2.400 Festmeter liegt.
Traditionell hat die Brennholznutzung in Wershofen große Bedeutung, die durch den starken Anstieg der Energiepreise der letzten Jahre und der Hinwendung zu regenerativen Energieträgern noch wesentlich forciert wurde. Jährlich werden etwa allein 1.000 Raummeter Brennholz aufgearbeitet, wodurch die Menge von ca. 200.000 Liter Heizöl ersetzt werden kann..
Aber auch hochwertige Holzsortimente wie Eichen und Buchenstarkholz für die Möbel-, Parkett- oder Furnierherstellung kann der insgesamt vielfältig strukturierte Gemeindewald liefern.

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